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DEUTSCHE WELLE02.09.06

 

DEUTSCHE WELLE/DW-WORLD.DE Newsletter

02.09.06, 18:00 Uhr UTC
NACHRICHTEN

Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich,
international

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Konklave der UNO

Am 31.12. endet Kofi Annans Amtszeit an der Spitze der UN. Anfang
Oktober soll der Nachfolger pr鋝entiert werden. Der Wahlkampf ist in
vollem Gang - vor und vor allem hinter den Kulissen.

Der Artikel bei DW-WORLD:
http://newsletter.dw-world.de/re?l=1hlsrjIf6sko1I0

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EU gibt Hoffnung auf Verhandlungen im Atomkonflikt nicht auf

HELSINKI: Die Europ鋓sche Union will weiter den Konflikt um die
Atompolitik des Irans mit Verhandlungen entsch鋜fen und damit
drohende UN-Sanktionen vermeiden. Die Au遝nminister der 25
EU-Staaten gaben in Lappeenranta in Finnland gr黱es Licht f黵
Gespr鋍he von EU-Chefdiplomat Javier Solana mit dem iranischen
Atom-Unterh鋘dler Ali Laridschani. Sie setzten Solana zudem keine
Frist, innerhalb der eine 'Kl鋜ung' erreicht werden muss. Solana
sagte, er werde sich Anfang kommender Woche an einem noch nicht
feststehenden Ort mit Laridschani treffen. Bundesau遝nminister
Frank-Walter Steinmeier betonte, dass die EU keine M鰃lichkeit f黵
eine Wiederaufnahme der Verhandlungen ungenutzt lassen werde. Es
m黶se vor allem vermieden werden, dass der Konflikt im
Weltsicherheitsrat eskaliere.


Annan spricht im Iran 黚er Nahost und Atomstreit

TEHERAN: UN-Generalsekret鋜 Kofi Annan hat sich bei seinem ersten
Besuch im Iran seit 2002 f黵 die Sicherung des Waffenstillstands im
Libanon eingesetzt. Bei einem ersten Gespr鋍h mit dem iranischen
Au遝nminister Manuchehr Mottaki sei es um die Umsetzung der
UN-Resolution gegangen, die ein Ende der Waffenlieferungen an die
Hisbollah-Miliz im Libanon vorsehe, sagte ein Sprecher Annans. Bei
dem Iran-Besuch Annans soll auch der Atomstreit des Landes mit der
internationalen Gemeinschaft zur Sprache kommen.


Italienische UN-Soldaten treffen im S黡libanon ein

BEIRUT: Im S黡libanon sind die ersten italienischen Soldaten zur
Verst鋜kung der UN-Friedenstruppe UNIFIL angekommen. Sie gingen in
der Hafenstadt Tyrus an Land. Italien stellt mit bis zu 3.000
Soldaten das gr鲞te Kontingent innerhalb der UNIFIL. Anfang 2007
wird Italien von Frankreich auch das Kommando 黚er die Truppe
黚ernehmen. Insgesamt soll die Friedenstruppe eine St鋜ke von 15.000
Soldaten erreichen und die Einhaltung des Waffenstillstands zwischen
Israel und der Hisbollah 黚erwachen. Der Waffenstillstand gilt seit
Mitte August und wurde bisher weitgehend eingehalten.


Libanon erhebt Anklage gegen mutma遧iche Kofferbomber

BEIRUT/BERLIN: Die libanesische Justiz hat im Zusammenhang mit den
misslungenen Bombenanschl鋑en auf Regionalz黦e in Deutschland
Anklage gegen sechs Verd鋍htige wegen versuchten Totschlags und
Brandstiftung erhoben. Zwei der Verd鋍htigen sind in Deutschland
inhaftiert, vier im Libanon. Der libanesische Generalstaatsanwalt
Said Mirza lehnte deren Auslieferung an Deutschland ab. Darum hatte
sich der Chef des Bundesnachrichtendienstes, Ernst Uhrlau, bei
Gespr鋍hen in Beirut bem黨t. Unterdessen nannte der Chef des
Bundeskriminalamtes, J鰎g Ziercke, erste Motive der mutma遧ichen
T鋞er. Initialz黱dung sei die Ver鰂fentlichung der
Mohammad-Karrikaturen in deutschen Zeitungen gewesen, sagte Ziercke
dem Magazin 'Focus'. Ein weiteres Motiv sei der Tod des
Terroristenf黨rers Abu Mussab el Sarkawi im Juni im Irak gewesen.


Merkel fordert mehr Staat im Kampf gegen Terrorismus

BRAUNSCHWEIG: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Kampf gegen den
Terrorismus eine st鋜kere Rolle des Staates gefordert. Nach den
gescheiterten Kofferbombenanschl鋑en auf Regionalz黦e in Deutschland
habe inzwischen wohl jeder begriffen, dass die Video黚erwachung an
鰂fentlichen Pl鋞zen ausgeweitet werden m黶se, sagte Merkel auf dem
Landesparteitag der nieders鋍hsischen CDU in Braunschweig.
Deutschland brauche im 21. Jahrhundert mehr Sicherheitsvorkehrungen
und an erster Stelle mehr Staat.


K鰄ler fordert Vertriebene zu Verzicht auf Wiedergutmachung auf

BERLIN: Bundespr鋝ident Horst K鰄ler hat am 'Tag der Heimat' die
deutschen Vertriebenen aufgefordert, auf Wiedergutmachung und
materielle Entsch鋎igung zu verzichten. Es m黶se den europ鋓schen
Nachbarn vermittelt werden, dass es in Deutschland keine
ernstzunehmende politische Kraft gebe, die die Geschichte
umschreiben wolle, sagte K鰄ler beim traditionellen Festakt der
Vertriebenen in Berlin. Die Pr鋝identin des Bundes der Vertriebenen,
Erika Steinbach, forderte einen nationalen Gedenktag f黵 die
Vertriebenen. Es sei Aufgabe des Staates und aller Deutschen, das
leidvolle Erbe der Vertriebenen als gemeinsame Aufgabe im
kollektiven Ged鋍htnis Deutschlands zu verankern, so Steinbach.


16 Festnahmen bei Anti-Terror-Razzien in Gro遙ritannien

LONDON: Die britische Polizei hat bei zwei Anti-Terror-Eins鋞zen in
London und Manchester 16 Verd鋍htige festgenommen. Wie aus
Polizeikreisen verlautete, werden sie unter anderem der Vorbereitung
von Terroranschl鋑en verd鋍htigt. Der vom Geheimdienst geleitete
Einsatz stehe aber nicht im Zusammenhang mit den j黱gst vereitelten
Anschl鋑en auf Transatlantikfl黦e von London in die USA. Die BBC
berichtete, zw鰈f der 14 Festnahmen in London seien in einem
chinesischen Restaurant gemacht worden. Polizisten in
Schutzausr黶tung h鋞ten das bei Moslems beliebte und am Freitagabend
voll besetzte Lokal gest黵mt, G鋝te stundenlang verh鰎t und einige
anschlie遝nd in Handschellen abgef黨rt.


EU droht T黵kei Verz鰃erungen bei Beitrittsverhandlungen an

HELSINKI: Der finnische Au遝nminister und amtierende
EU-Ratspr鋝ident Erkki Tuomioja hat der T黵kei wegen des
Zypern-Streits eine Verz鰃erung der EU-Beitrittsverhandlungen
angedroht. Ankara m黶se die Zusagen f黵 die 躡ernahme der
Zollvereinbarungen mit den neuen EU-Mitgliedstaaten einhalten, sagte
Tuomioja im finnischen Lappeenranta. Anderenfalls entstehe 'eine
ernste Lage'. F黵 diesen Fall m黶se Ankara damit rechnen, dass die
Verhandlungen 黚er einen gemeinsamen Markt ausgesetzt w黵den.
Die T黵kei weigert sich weiterhin, die Ausweitung der Zollunion auf
Zypern umzusetzen.


Irakische Regierung 黚ernimmt Gef鋘gnis von Abu Ghoreib

BAGDAD: Die irakische Regierung hat von den USA offiziell die
Aufsicht 黚er das ber點htigte Gef鋘gnis von Abu Ghoreib bei Bagdad
黚ernommen. Die 躡ergabe wurde zwischen dem amerikanischen
Generalmajor Jack Gardner und Vertretern des irakischen
Justizministeriums sowie der irakischen Streitkr鋐te vollzogen. Die
letzten H鋐tlinge waren bereits am 15. August aus dem Gef鋘gnis
verlegt worden. Abu Ghoreib sorgte wegen Gefangenenmisshandlungen
durch amerikanische Soldaten lange Zeit f黵 Schlagzeilen. Der
irakische Oberst Monam Haschim Fahed erkl鋜te, die 躡ergabe des
Gef鋘gnisses symbolisiere die neue Zust鋘digkeit der irakischen
Regierung f黵 Recht und Ordnung im Lande.


14 Tote bei Absturz von NATO-Maschine in Afghanistan

KANDAHAR: Bei einem Flugzeugabsturz in Afghanistan sind 14 britische
Soldaten ums Leben gekommen. Die Milit鋜maschine sei w鋒rend eines
NATO-Einsatzes im S黡en des Landes pl鰐zlich vom Radar verschwunden
und auf offenes Gel鋘des gest黵zt, sagte ein Sprecher der
internationalen Afghanistan-Schutztruppe ISAF. Anzeichen auf einen
gegnerischen Beschuss gebe es nicht. Ursache f黵 den Absturz sei
wahrscheinlich ein technischer Defekt. Die Absturzstelle liege etwa
20 Kilometer westlich der Stadt Kandahar.


Opiumproduktion in Afghanistan steigt auf Rekordhoch

KABUL: Die Opiumproduktion in Afghanistan wird nach Angaben der
Vereinten Nationen in diesem Jahr ein Rekordhoch erreichen. Die
Ernte werde 2006 um die 6.100 Tonnen betragen, sagte der Direktor
der UN-Beh鰎de f黵 Drogen- und Kriminalit鋞sbek鋗pfung, Antonio
Maria Costa, in Kabul. Im Vergleich zum Vorjahr w鋜e das ein Anstieg
um fast 50 Prozent. Der Opiumanbau sei au遝r Kontrolle, sagte Costa.
Die Zahlen seien sehr beunruhigend. Afghanistan sei mehr und mehr
abh鋘gig von seinen Drogen.


Die Lottozahlen vom Samstag

DAS LOTTO AM SAMSTAG:
Die Gewinnzahlen lauten: 6 - 34 - 36 - 38 - 46 - 48 -
Zusatzzahl: 49 Superzahl: 0
Spiel 77: 9 3 4 4 9 6 8
Supersechs: 2 5 4 8 8 4
Diese Angaben sind wie immer ohne Gew鋒r.


Das Wetter am Sonntag: Wechselhaft

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Am Abend und in der Nacht
s黡lich der Donau trocken, sonst gelegentlich Regen oder
Nieselregen. Tiefstwerte zwischen 18 und 13 Grad.
DIE VORHERSAGE F躌 SONNTAG: Im S黡en und Osten zun鋍hst
h鋟fig Regen, sonst wechselhaft mit Schauern und Gewittern.
H鯿hstwerte 19 bis 24 Grad.

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