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DEUTSCHE WELLE31.08.06

 

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31.08.06, 18:00 Uhr UTC
NACHRICHTEN

Die neuesten Meldungen zum Weltgeschehen: kompakt, sachlich,
international

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Libanon-Geberkonferenz bringt 700 Millionen Euro

Die internationale Staatengemeinschaft will dem Libanon in den
n鋍hsten Monaten mit 700 Millionen Euro bei der Beseitigung der
schlimmsten Kriegssch鋎en helfen. Das ist das Ergebnis der
Geberkonferenz in Stockholm.

Der Artikel bei DW-WORLD:
http://newsletter.dw-world.de/re?l=1hlsgsIf6sko1I0

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Iran missachtet Ultimatum des UN-Sicherheitsrates

WIEN: Der Iran zeigt nach einem Bericht der Internationalen
Atomenergiebeh鰎de IAEO keine Anzeichen f黵 einen Stopp seiner
Urananreicherung. Der UN-Sicherheitsrat hatte dem Land ein Ultimatum
gestellt, das an diesem Donnerstag ausl鋟ft. Danach kann das Gremium
Sanktionen verh鋘gen. Die st鋘digen Ratsmitglieder und Vetom鋍hte
Russland und China haben jedoch mehrfach Bedenken gegen Sanktionen
ge鋟遝rt. US-Pr鋝ident George W. Bush forderte dagegen Konsequenzen
f黵 den Iran. Das Land m黶se daran gehindert werden, Atomwaffen zu
entwickeln, sagte Bush. Der Iran erkl鋜te dagegen, der Bericht der
IAEO zeige, dass der Konflikt innerhalb der Beh鰎de geregelt werden
k鰊ne. Au遝rdem gebe es keinerlei Hinweise, dass das iranische
Atomprogramm zu milit鋜ischen Zwecken genutzt werde.


Libanon-Konferenz verspricht 900 Millionen f黵 Wiederaufbau

STOCKHOLM: Die internationale Staatengemeinschaft will dem
Libanon mit mehr als 900 Millionen Dollar bei der Beseitigung der
schlimmsten Kriegssch鋎en helfen. Das verlautete zum Abschluss einer
Geberkonferenz von 50 Staaten in Stockholm. Die Hilfsgelder sollen
sp鋞estens bis Dezember f黵 das im j黱gsten Nahost-Krieg stark
zerst鰎te Land bereitstehen. Deutschland tr鋑t 22 Millionen Euro
bei. Die USA hatten bereits 230 Millionen Dollar versprochen. Die
EU-Kommission k黱digte mehr als 60 Millionen Euro an. Eine Reihe
arabischer Staaten, allen voran Saudi-Arabien, leistete bereits in
gro遝m Umfang Nothilfe f黵 den Libanon. Gro遙ritannien will etwa 35
Millionen Euro und Frankreich knapp 20 Millionen Euro bereitstellen.
Die Beratungen in Stockholm waren von scharfer Kritik an Israels
andauernder See- und Luftblockade gegen den Libanon gepr鋑t.


BND bahnt Gefangenenaustausch mit Hisbollah an

BERLIN: Der Pr鋝ident des Bundesnachrichtendienstes, Ernst Uhrlau,
ist in den Libanon gereist, um zwischen Israel und der islamischen
Hisbollah-Miliz einen Gefangenenaustausch anzubahnen. Das hat der
Staatsminister im Ausw鋜tigen Amt in Berlin, Gernot Erler,
best鋞igt. Auch Libanons Ministerpr鋝ident Fuad Siniora erw鋒nte
entsprechende Bem黨ungen. Nach Angaben der in Beirut erscheinenden
Zeitung 'As Safir' steht Uhrlau an der Spitze einer Delegation,
deren Mitglieder bereits 2004 bei einem Ringtausch zwischen Israel,
der Hisbollah und den Pal鋝tinensern beteiligt waren.


Arbeitslosenzahl sinkt um 14.000

N躌NBERG: Die Zahl der arbeitslos Gemeldeten ist in Deutschland im
August um 14.000 auf 4.372.000 gesunken. Die Quote blieb bei 10,5
Prozent. Der Vorstandschef der Bundesagentur f黵 Arbeit,
Frank-J黵gen Weise, sagte bei der Bekanntgabe der Zahlen in
N黵nberg, die Konjunktur sorge daf黵, dass die drei wichtigsten
Messwerte f黵 den Arbeitsmarkt weiterhin g黱stig seien. Die
Arbeitslosigkeit gehe zur點k, die Erwerbst鋞igkeit sowie die
sozialversicherungspflichtige Besch鋐tigung stiegen und die Zahl der
offenen Stellen sei hoch. Die Arbeitslosenquote liegt im Westen bei
8,6 Prozent, im Osten bei 16,7 Prozent.


M黱tefering pr鋤isiert 'Initiative 50plus'

BERLIN: SPD-Arbeitsminister Franz M黱tefering hat seine Pl鋘e f黵
mehr Besch鋐tigung 鋖terer Arbeitsloser, die so genannte 'Initiative
50plus', schriftlich pr鋤isiert. Die Deutsche Presseagentur
berichtet von einem Eckpunktepapier zur Einf黨rung von Kombil鰄nen
und Eingliederungszusch黶sen. Danach sollen private oder 鰂fentliche
Arbeitgeber bei der Einstellung von 黚er 50-J鋒rigen einen
Eingliederungszuschuss f黵 mindestens ein Jahr und mindestens 30
Prozent der Lohnkosten erhalten. Die H鯿hstgrenzen sollen bei
drei Jahren und 50 Prozent liegen. Au遝rdem sind Kombil鰄ne f黵 黚er
50-j鋒rige Empf鋘ger von Arbeitslosengeld I vorgesehen. Die Pl鋘e
sollen in zwei Wochen im Bundeskabinett beraten werden.


Leipziger Arbeitslose begleiten Bus und Bahn

LEIPZIG: Ein Modellprojekt mit dem Einsatz von bis zu 300
Langzeitarbeitslosen als Fahrzeugbegleiter f黵 Busse und Bahnen des
Nahverkehrs beginnt im November in Leipzig. Ziel sei es, f黵 mehr
Sicherheit in den Fahrzeugen zu sorgen und Sch鋎en durch Vandalismus
vorzubeugen, verlautete von den 鰎tlichen Verkehrsbetrieben. Es gehe
nicht um Schutz vor Terror oder das Aufsp黵en von Bomben. Das Projekt
war von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee angeregt worden,
der fr黨er selbst Leipziger Oberb黵germeister war.


Tonnenweise Gammelfleisch in M黱chen

M躈CHEN: Polizei und Lebensmittelbeh鰎den haben in der bayerischen
Landeshauptstadt bei einem bundesweit t鋞igen D鰊er-Lieferanten
tonnenweise Gammelfleisch entdeckt. Das Mindesthaltbarkeitsdatum der
Ware sei teils um vier Jahre 黚erschritten, hei遲 es. - Vor dem
Landgericht Essen muss sich jetzt ein H鋘dler aus Gelsenkirchen
verantworten, der fast 400 Tonnen minderwertiges Fleisch verkauft
haben soll. Der Skandal hatte Ende 2005 f黵 Wirbel gesorgt. Bei
einer Verurteilung drohen dem Angeklagten bis zu zehn Jahre Haft.


UN-Sicherheitsrat beschie遲 UN-Truppe f黵 Darfur.

NEW YORK: Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat in New York
eine Resolution zur Entsendung einer Friedenstruppe in die
sudanesische Krisenprovinz Darfur verabschiedet. F黵 die
Entschlie遳ng stimmten 12 Mitglieder des obersten UN-Gremiums.
Russland, China und Katar enthielten sich. Die Entsendung der
Friedenstruppe bedarf der Zustimmung der sudanesischen Regierung.
Diese hat sich bisher gegen die Stationierung einer UN-Truppe
ausgesprochen.


Geraubte Munch-Gem鋖de wieder da

OSLO: Zwei Jahre nach dem Raub der weltber黨mten Gem鋖de 'Der
Schrei' und 'Madonna' von Edvard Munch sind beide Kunstwerke
gefunden und sichergestellt worden. Das teilte die Polizei in Oslo
mit. Beide Bilder waren am 22. August 2004 aus dem Munch-Museum
geraubt worden und seitdem verschwunden. Die drei T鋞er waren Anfang
Mai zu Haftstrafen zwischen vier und acht Jahren verurteilt worden.


Hurrikan 'John' streift Mexikos K黶te

MEXIKO-STADT: Mit heftigem Regen und Windgeschwindigkeiten von
teilweise mehr als 200 Stundenkilometern hat der Hurrikan 'John' die
mexikanische Pazifikk黶te gestreift und dabei mehrere Urlaubsorte
bedroht. Das US-Hurrikanzentrum warnte davor, dass bereits eine
leichte Richtungs鋘derung den Wirbelsturm auf das Festland bringen
k鰊ne. Die mexikanischen Beh鰎den evakuierten rund 8.000 Menschen in
den Bundesstaaten Michoacan und Jalisco am Pazifik.


WM-Basketballer um Platz 7 gegen Litauen

ZUM SPORT: Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat bei der WM
in Japan den Kampf um Platz f黱f verloren. Das Team unterlag
Frankreich mit 73 : 75 und trifft im Spiel um Platz sieben auf
Litauen.


Das Wetter am Freitag: Sonniger S黡en - Schauriger Norden

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Abends und nachts n鰎dlich der
Mittelgebirge etwas Regen, sonst klar und trocken bei Tiefstwerten
von 16 bis vier Grad.
DIE VORHERSAGE F躌 FREITAG: Im S黡en viel Sonne, an der K黶te
Schauer. Erw鋜mung auf Spitzenwerte von 20 bis 26 Grad.

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Ab 11. August wird wieder um Bundesligapunkte gekickt und mit
DW-WORLD.DE bleiben Sie am Ball! Ergebnisse, Tabellen und einen
Live-Konferenzticker. Dazu Bildergalerien und Interaktives, wie das
siebensprachige Bundesliga-Tippspiel.
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